GSW

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Politik, Geschichte und Erdkunde

1. Leistungsbewertung GSW:
Grundlagen der Leistungsbewertung: 40% schriftlich | 40% mündlich | 20% fachspezifische Leistungen (z.B. politische Wochenberichte)
Prozentbewertung für Klassenarbeiten:

100% – 90%
94% – 80%
79% – 65%
64% – 50%
49% – 25%
24% – 0%
= 1
= 2
= 3
= 4
= 5
= 6

 

Pro Halbjahr erfolgt eine schriftliche Klassenarbeit oder Ersatzleistung (Referat etc.).
In den GSW-Fächern, die epochal unterrichtet werden, wird eine Klassenarbeit verbindlich geschrieben(keine Ersatzleistung möglich!). Weitere benotete Leistungen liegen im Ermessen de rLehrkraft.

Anforderungsbereiche¹:

  • Wiedergabe von Sachverhalten aus einem Wissensgebiet, evtl. auf einen vergleichbaren Sachverhalt transferieren
  • Beschreibung und Darstellung von erlernten Arbeitstechniken
  • Planmäßiges Verarbeiten zusammenhängender Sachverhalte mit dem Ziel der Begründung, Folgerung, Bewertung
  • Die Erdkundearbeiten enthalten einen Anteil aus dem Bereich Topographie

 

2. Erdkunde:

Unser Leben und unsere Gesellschaft auf dem Planeten Erde werden in vielen Bereichen geprägt durch geografische Phänomene und Prozesse wie z.B. Globalisierung, Mobilität, Klimawandel, Naturereignisse,  Bevölkerungsentwicklung und Ressourcenkonflikte. Erdkunde ist ein zentrales Fach der Umweltbildung. Schülerinnen und Schüler erfahren hier am Beispiel vieler Umweltthemen in Nah- und Fernräumen die notwendige Vernetzung von natur- und gesellschaftswissenschaftlichem Denken. Sie setzen sich mit natürlichen sowie wirtschaftlichen, politischen und sozialen Zusammenhängen verschiedener Regionen der Erde auseinander.

3. Politik:

Durch den Politikunterricht werden die Schüler befähigt, ihre Rolle als Bürger in der Demokratie bewusst wahrzunehmen. Der Politikunterricht orientiert sich am Fernziel des mündigen Bürgers. Die Schüler müssen in die Lage versetzt werden, Sachverhalte zu analysieren, angemessen zu beurteilen und zu handeln. Sie erwerben diese Kompetenzen, um sich in einer wandelnden Welt zu orientieren und sich aktiv in die demokratische Gesellschaft einbringen zu können. Der Politikunterricht ist nicht ausschließlich auf Politik im engeren Sinne begrenzt, sondern umfasst ebenso kulturelle, ökonomische, rechtliche, ökologische, soziale, räumliche und historische Aspekte. Durch den Politikunterricht soll der Gleichgültigkeit gegenüber politischen Themen entgegengewirkt werden, um so einer möglichen Demokratieverdrossenheit oder Radikalisierung zu begegnen. Themenfelder: Zusammenleben in der demokratischen Gesellschaft; Arbeit und soziale Sicherung; Politik in der Demokratie; Umweltpolitik als Herausforderung; Europäische Union; Globalisierung; Internationale Sicherheit.

4. Geschichte:

Die Schüler erfahren im Geschichtsunterricht, was Menschen getan, erlebt, aber auch erlitten haben. Der Geschichtsunterricht trägt dazu bei, die Gegenwart zu erklären und die Persönlichkeit der
Schüler auf der Grundlage des Christentums, des europäischen Humanismus und der Ideen der liberalen, demokratischen und sozialen Freiheitsbewegung zu entwickeln. Aspekte des Geschichtsunterrichts sind:
Leben – Arbeiten – Wirtschaften; Herrschaften und politische Teilhabe; Gewaltsame Konflikte, Verfolgung und Kriege.
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1Vgl. Niedersächsisches Kultusministerium (Hrsg., 2008): Kerncurriculum für die Realschule. Erdkunde. Geschichte. Politik. Schuljahrgänge 5-10.